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Verschiedene Arten der Hypnose

Themen-Beitrag zu Verschiedene Hypnose-Varianten

Verschiedene Arten der Hypnose

Verschiedene Arten der Hypnose

Hypnose ist eine Technik, die in verschiedenen Formen angewendet werden kann. Jeder Hypnosestil bringt dabei ganz besondere Eigenheiten mit sich, sodass je nach Anwendungsbedarf die Wahl der richtigen Methode entscheidend ist. Sei es als Coaching, zur Blockadenlösung oder zum Ausgleich der Energie, Hypnose kann vielseitig zum Einsatz kommen.

Direkte und indirekte Hypnose als Hypnosestil

Hypnose bedeutet, die Person in Trance zu versetzen. Der Zustand, der sowohl tiefe Entspannung, als auch höchste Konzentration beinhaltet, bietet die Möglichkeit, neuronale Muster zu lockern oder gar aufzulösen, um so einen freien Energiefluss zu gewährleisten und mit Bewusstsein und Unterbewusstsein zu arbeiten.

Alle Arten der Hypnose haben dasselbe Ziel und funktionieren nach dem gleichen Prinzip, jedoch gibt es Unterschiede in der Ausführung. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Hypnosestile, die direkte und die indirekte Hypnose. Auch wenn bei beiden der Trancezustand erreicht wird, so ist die Wirkung dennoch etwas verschieden, besonders wenn es um das Ziel geht.

Die direkte Hypnose

Die direkte Hypnose ist der Hypnosestil, der am bekanntesten ist und ebenfalls bei Showhypnosen zum Einsatz kommt. Die Form wird auch direktive oder paternale Hypnose genannt. Voraussetzung hierfür ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem Hypnotiseur und dem Hypnotisierenden.

Prägend hierfür sind die klaren Ansagen, bzw. Aufforderungen, die gemacht werden. So kann die Person relativ schnell in den Trancezustand verfallen. Auch die Suggestionen sind auffordernd und klar gestellt.

Die indirekte Hypnose

Die indirekte Hypnose basiert auf einer anderen Herangehensweise und hat nicht das Ziel, möglichst schnell die Trance zu erreichen, sondern eher dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, stets die Kontrolle über seinen Körper, sein Handeln und seine Entscheidungen zu behalten. Als Vorreiter dieses Stils gilt der Amerikaner Milton H. Erickson.

Hierbei gibt der Hypnotiseur keine Anweisungen, sondern eher Denkanstösse, die das Unterbewusstsein anregen und den Klienten zum Handeln und Entspannen anregen. Oftmals führt die hypnotisierte Person die Anregungen wie Anweisungen aus, jedoch ohne dies bewusst wahrzunehmen, sodass ein Gefühl der Selbstkontrolle bestehen bleibt, auch nach Erwachen.

Welcher Stil der bessere ist, kann nicht grundsätzlich gesagt werden. In der Tat hängt es jeweils von der zu hypnotisierenden Person ab und welche Beziehung zwischen den beiden Parteien besteht. Die richtige Technik ist stets die, die die besten Resultate erzielt. Beide Stile wirken sich hervorragend auf die Energie unseres Körpers aus und können zu einer Blockadenlösung beitragen.

Verschiedene Arten mit unterschiedlicher Wirkung

Neben diesen beiden Stilen gibt es noch weitere Arten, die als Untergruppierungen zu verstehen sind. Sie unterscheiden sich in erster Linie bezüglich ihrer Wirkung oder des Ziels, das erreicht werden soll. Beginnend bei der einfachen Fantasiereise, die einen ausgeprägten Entspannungszustand hervorrufen kann, über die Blitzhypnose, die eine schnelle Trance ermöglicht, bis hin zur Tiefenhypnose, die besonders detailliert geschaffen wird, ist alles gegeben.

Drei verschiedene Arten möchten wir gerne vorstellen. Diese zeigen, wie unterschiedlich die Arbeit mit der Energie und der zugehörigen Blockadenlösung sein kann. Dies sind nur wenige Beispiele, jedoch sind sie sehr unterschiedlich in ihrer Herangehensweise.

1. Selbsthypnose:

Bei der Selbsthypnose ist es nicht erforderlich, einen Begleiter oder einen Hypnotiseur aufzusuchen, sondern kann diese zu Hause selbst erfahren. Nachdem man sich in Trance versetzt hat, werden selbst bestimmte Suggestionen, oder auch Autosuggestionen genannt, genutzt, um eine Besserung zu erreichen. Es gibt verschiedene Anleitungen, unter anderem CDs usw., mit denen man diese Art erlernen kann. Teil der Selbsthypnose ist das autogene Training.

2. Klinische Hypnose:

Die klinische Hypnose wird, wie der Name schon sagt, angewendet, wenn eine Blockade bestätigt ist oder eine Einschränkung vorliegt. Sie wird bewusst in speziellen Einrichtungen angeboten und von Professionellen betreut. Ziel ist die Blockadenlösung und das gleichmässige Fliessen der Energie.

3. Aufdeckende und zudeckende Hypnose:

Eigentlich handelt es sich dabei um zwei verschiedene Arten, die jedoch, wenn man sie im direkten Vergleich sieht, leichter zu verstehen sind. Bei der aufdeckenden Hypnose wird mit Emotionen und Erfahrungen direkt gearbeitet, indem diese bewusst hervorgerufen werden, während die zudeckende Hypnose diese Emotionen im Unterbewusstsein abdecken und so die negativen Erfahrungen zum Schlummern bringen möchte.

Alle diese Arten lassen sich wiederum in die Hypnosestile direkt oder indirekt unterteilen, sodass es nicht unbedingt erforderlich ist, alle einzelnen Formen zu kennen. Mit der Zeit entwickelt der Hypnotiseur mit seinem Kunden die richtige Form heraus und kann so individuell den Weg bestimmen.

Showhypnose in Kritik

Die Hypnose hat es nicht immer leicht. Grund hierfür sind TV Shows, Filme und zahlreiche andere Events, bei denen Showhypnose zum reinen Vergnügen dient und als Teil von Magie dargestellt wird. Wer die Technik zur Blockadenlösung und zur Verbesserung der eigenen Situation nutzen möchte, der sollte sich von Showhypnose nicht täuschen lassen.

Schliesslich geht es nicht darum, eine Unterhaltung zu schaffen, sondern tatsächlich mit dem Bewusstsein und Unterbewusstsein zu arbeiten. Showhypnose rückt die eigentlichen Vorteile der Methode in ein schlechtes Licht, sodass bis heute Vorurteile gegenüber der Hypnose bestehen.



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